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 Aufklärungsquote fast Null

16.01 bka_grafik-anschläge-flüchtlingsunterkünfte
bka 09

Von den 924 Fällen sind

347 Fälle Sachbeschädigung

186 Fälle Propagandadelikte

104 Fälle Volksverhetzung

76   Fälle Brandanschläge

Das BKA geht davon aus, dass die Täter ganz  überwiegend Rechtsextreme sind.
Für 825 Übergriffe auf Flüchtlingsheime  macht das BKA "rechtsmotivierte Täter" verantwortlich.
Aber auch bei den restlichen 99 Fällen könne eine politische Motivation nicht sicher ausgeschlossen werden.

Die Täter bleiben meistens unerkannt.

Wie eine Nachfrage der tagesschau (ARD) in 13 der 16 Bundesländer ergab, werden nur 27 Prozent der Straftaten  gegen Flüchtlingsunterkünfte aufgeklärt.
Wenn die tagesschau in allen Bundesländer nachgefragt hätte, wäre die Aufklärungsquote noch katastrophaler ausgefallen.

Von den 76 Brandanschlägen auf Asylbewerberheimen ist gerade man ein Fall (Salzhemmendorf) zur Anklage gekommen, wobei noch nicht einmal geklärt ist, ob es sich tatsächlich um rechtsextreme Täter handelt.

Angesichts der politischen Brisanz dieser Delikte ist dieses erbärmliche Ergebnis des hochgerüsteten Bundeskriminalamts und der Landeskriminalämter erschreckend,  zumal das - rechtsextreme - Täterfeld, das von den Verfassungsschutzämtern umfassend überwacht sein soll,  vom BKA selbst so eingeschränkt wurde.

Vielleicht sollte man das Täterfeld erweitern nach dem römischen Ermittlungsansatz “ cui bono “ und nicht solange warten, bis in einer “ Konfetti-Aktion “ wieder alles Beweismaterial vernichtet wird.

Dies erinnert an den Fall Ziercke , wo man schon einmal aus politischen Gründen nicht in alle Richtungen ermittelt hat.

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