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  Eurokrise

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Die gewollte Abwertung des Euros

ezb 02

EZB in Frankfurt am Main

Die Europäische Zentralbank (EZB) unter ihrem Präsidenten Mario Draghi kauft von März 2015 bis September 2016 monatlich für 60 Milliarden Euro Staatsanleihen auf.

Ziel dieses billionenschweren Ankaufs von Staatsanleihen (Quantitative Easing) soll die langfristige Senkung der Zinsen und die Anheizung der Inflation sein.
Tatsächlich aber drängt die EZB mit diesen Ankäufen von Staatsanleihen die Großanleger aus diesem Markt heraus und heizt so die Börsen (Hausse) mit massiver Crashgefahr an.
Dank Draghi läuft das Cassino wieder !
Das Geld kommt so nicht in der Realwirtschaft an, so dass die gewollten Investitionen ausbleiben.

draghi 2013

Mario Draghi

Die Begründung der EZB, hiermit eine Deflation zu bekämpfen, ist nur vorgeschoben, “denn es gibt keine Deflation in der Eurozone, sondern nur einen hochwillkommenen Absturz der Ölpreise” (so auch
Prof. Hans-Werner Sinn, Ifo-Institut München) und einen teilweisen Niedergang der Lebensmittelpreise durch die von den USA forcierten und von den Europäern mitgetragenen “ Russland-Sanktionen ”.

Um diese Staatsanleihen bezahlen zu können, druckt die EZB massenhaft  “frisches Geld” und steigert damit exorbitant die Geldmenge mit der Folge, dass der Euro massiv abgewertet wird
(siehe auch Hans-Werner Sinn, Gefangen im  Euro S. 69 ff und ”Selbstbedienung mit der Druckerpresse” S.39).

sinn_gefangen im euro 05

Hier könnte der Verdacht aufkommen, dass die EZB  mit ihrer “Notendruckerpresse“ lediglich illegale Staatsfinanzierung betreibt, um so das postsozialistische Modell den  “Sozialstaat auf Pump”  weiter am Leben zu halten.
Notwendige Reformen in den Krisenländern bleiben aus, die Politik kann einfach weitermachen.

Dieser Niedergang des Euro nutzt vor allem den USA, die ihren Dollar als Welt-Leitwährung gegen die ungeliebte Konkurenz des Euros stärkt, und die so ungebremst und unkontrolliert weiter Geld drucken kann.
Zu dieser Strategie der USA - Europa zu schwächen - gehört auch TTIP.

Mario Draghi (67) ist Mitglied in der von der Rockefeller-Stiftung gegründeten Group of Thirty, einer US-Lobbyorganistion der Finanzwirtschaft und war bis 2005 Vice President bei Goldman Sachs.

goldman sachs headquarters new york

Goldman Sachs New York

Das extrem niedrige Zinsniveu im Euroraum mit einem Leitzins von 0,05 %  vernichtet  mittelfristig das Ersparte der EU-Bürger und gefährdet deren private Altersversorgung (kalte Enteignung des EU-Bürgers).

Zusätzlich wird durch die Geldpolitik der EZB wieder eine Immobilienblase geschaffen, die an “Lehman Brother” erinnert.
Damals hat der europäische Steuerzahler für die “ Bankenrettung alles bezahlt, was er beim Platzen der nächsten obigen Immobilienblase auch wieder tun darf.

lehman brothers

Mit der Bankenunion ist die nächste Krise vorprogrammiert.
Die Deutschland abgepresste Zustimmung zur Verwendung der ESM-Mittel (700 Milliarden Euro) für diese Bankenunion wird Deutschland ruinieren.

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